Programm

October 2026

Buchcover
21.10.
7 € | 4 € | 15 €
Emil und die Detektive – Eine spannende Spurensuche durch Berlin

Familienführung für Kinder in Begleitung von Nicht-Kindern

10:00Uhr

Bei der Familienführung begeben wir uns mitten hinein in die aufregende Geschichte von „Emil und die Detektive“. Ihr verfolgt Emils Spuren durch die große, fremde Stadt und erlebt, wie aus einer Zugfahrt ein echtes Abenteuer wird. Ein geheimnisvoller Dieb, verlorenes Geld und eine spannende Verfolgungsjagd quer durch Berlin – Emil ist auf sich allein gestellt. Oder doch nicht? Zum Glück findet Emil bald mutige Helfer: Gustav mit der Hupe und seine Bande von Detektiven stehen ihm zur Seite.

Dauer: 1,5 Stunden

Es gelten die regulären Eintrittspreise des Museums.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Voranmeldung bis zum
16. Oktober

26.10.
Eintritt frei
Schreibwerkstatt

Mit Michael G. Fritz & Alexander Estis

Foto: Heidrun Voigt

18:00Uhr

Seit 20 Jahren betreibt der Autor Michael G. Fritz unter dem Dach des Erich Kästner Hauses für Literatur in Dresden die Schreibwerkstatt für angehende, aber auch mittlerweile gestandene Autoren. Manche haben die Werkstatt nur einige Male besucht, andere erscheinen regelmäßig und nutzen die produktive Atmosphäre des literarischen Austauschs. Es gibt Autoren und Autorinnen mit beachtlichen Einzelveröffentlichungen, die Romane, Kurzprosa, Gedichte umfassen, die bereits mit ersten Preisen bedacht worden sind. 

Die Schreibwerkstatt hat sich zu einem festen Bestandteil der Dresdner Literaturszene entwickelt. Viermal im Jahr ist sie an die Lesereihe "Sprachen machen Leute" gekoppelt, in der Autoren und Autorinnen nichtdeutscher Muttersprache vorgestellt werden, die als Gast in der Schreibwerkstatt mitwirken. In diesem Fall werden Werkstatt und Lesung von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Buchhandlung Thalia "Haus des Buches" unterstützt.

Wenn Sie an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Textprobe bis zum 17.10. per Mail an kontakt@kaestnerhaus-literatur.de.

Voranmeldung erforderlich!

Die Teilnahme ist gebührenfrei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Buchhandlung Thalia "Haus des Buches"

27.10.
8 € | 5 €
19:00Uhr

Er weiß, wovon die ganze Mischpoche sofort meschugge wird, was sich mit Mojsche zutrug, als er ein Goj wurde, oder wie es eigentlich sein kann, dass es in Deutschland mehr jüdische Freunde gibt als Juden. Dabei spießt er nicht nur Vorurteile und Klischees genussvoll auf, sondern zeigt auch, dass keine lächerliche Autorität davor sicher sein kann, noch lächerlicher gemacht zu werden. Denn Alexander Estis redet Tacheles, selbst wenn er Schmonzes erzählt.

Alexander Estis wurde 1986 in Moskau geboren und siedelte 1996 mit seiner Familie nach Hamburg über. Nach dem Abschluss seines Studiums lehrte er deutsche Sprache und Literatur an verschiedenen Universitäten. Seit 2016 lebt er als freier Autor in der Schweiz. Neben seiner literarischen Tätigkeit verfasst Estis Essays, Glossen und Kolumnen, gestaltet Radiobeiträge für Deutschlandradio Kultur und übersetzt Lyrik sowie Prosa aus dem Russischen. Alexander Estis ist Mitglied der Vereinigung Autorinnen und Autoren der Schweiz, des PEN Berlin und des Exil-PEN. Für sein literarisches Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2023 mit dem Kurt-Tucholsky-Preis. Im Jahr 2025 war er Stadtschreiber in Dresden.

Moderation:
Michael G. Fritz

Eintritt: 8 € | 5 €

Wir bitten um Voranmeldung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Buchhandlung Thalia "Haus des Buches"

Foto der Autorin
02.11.
8 € | 5 €
Alice Horáčková – "Geteiltes Haus"

Lesung und Gespräch

Foto: Richard Klíčník 

19:00Uhr

Benetzko im Riesengebirge in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hier treffen Wilderer auf freigeistige Frauen, Stofffabrikanten auf spiritistische Damen, heiraten Tschechen Deutsche – nur um sich dann darüber zu streiten, wer zuerst die neue Schule bauen wird und wer einen Hund namens Masaryk getötet hat. Inmitten geheimer Romanzen, beiläufigem Verrat und Namensänderungen kosten kleine Entscheidungen am Ende Menschenleben.

Nach dem großen Erfolg in Tschechien liegt das Buch "Geteiltes Haus" nun bei Diogenes auf Deutsch vor. Ausgehend von der Geschichte ihrer eigenen Familie entwickelt die Autorin und Publizistin Alice Horáčková (*1980) eine mitreißende Familiensaga. Alice Horáčková wird selbst Passagen aus der deutschen Übersetzung lesen. Die Veranstaltung moderiert Steffen Neumann (ehem. Sächsische Zeitung).

Das Buch kann vor Ort gekauft und von der Autorin signiert werden.


Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage (TDKT) statt, die von der Euroregion Elbe/Labe jährlich als größtes deutsch-tschechisches Kulturfestival der Grenzregion ausgerichtet werden. Zugleich ist die Lesung Teil des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 veranstaltet wird.

 

Eintritt: 8 € | 5 €

Voranmeldung erforderlich

 

Fotos der Nominierten
06.11.
Eintritt frei
16. Dresdner Lyrikpreis

Lesung der Finalistinnen und Finalisten in Prag

 

19:00Uhr

Für den Preis nominiert sind sechs herausragende Stimmen der Gegenwartslyrik: Elsa Aids (CZ), Tereza Bínová (CZ), Róža Domašcyna (D), Nadja Küchenmeister (D), Marion Poschmann (D) und Yveta Shanfeldová (CZ). An diesem Abend treten die Nominierten in einen musikalischen Dialog mit den Musikerinnen Anna Romanovská Fliegerová (Geige, Koto) und Sabine Grüner (Cello), die die literarischen Vorlagen der Autorinnen und Autoren improvisatorisch umsetzen.


Fotos obere Reihe: Elsa Aids ©privat | Tereza Bínová ©Antonín Bína | Róža Domašcyna ©Hanka Šěnec 

Fotos untere Reihe: Nadja Küchenmeister ©Dirk Skiba | Marion Poschmann ©Frank Maedler | Yveta Shanfeldová ©Ira Shanfel

Veranstaltungsort:
Čítárna Unijazz
Husitská 22
130 00 Praha 3 Žižkov

Der Eintritt ist frei.

Fotos der Nominierten
07.11.
Eintritt frei
16. Dresdner Lyrikpreis

Finallesung vor Jury und Publikum

19:00Uhr

Die nominierten Dichterinnen und Dichter präsentieren der Jury und dem Publikum ihre Gedichte.

UND: Der Publikumspreis wird wieder vergeben! An diesem Abend haben Sie die Möglichkeit, live abzustimmen und Ihre Favoritin oder Ihren Favoriten zu unterstützen. Die feierliche Preisverleihung findet am Sonntag statt. Seien Sie dabei und entscheiden Sie mit, wer gewinnt!


Fotos obere Reihe: Elsa Aids ©privat | Tereza Bínová ©Antonín Bína | Róža Domašcyna ©Hanka Šěnec 

Fotos untere Reihe: Nadja Küchenmeister ©Dirk Skiba | Marion Poschmann ©Frank Maedler | Yveta Shanfeldová ©Ira Shanfel

Veranstaltungsort:
Societaetstheater

An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden

Der Eintritt ist frei.

Voranmeldung unter kontakt@kaestnerhaus-literatur.de

Fotos der Nominierten
08.11.
Eintritt frei
11:00Uhr

Basierend auf der Juryentscheidung werden zwei Preise verliehen: einer für deutschsprachige und einer für tschechischsprachige zeitgenössische Lyrik. Der Preis wird durch Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch verliehen. Bekanntgegeben und ausgezeichnet wird auch der Gewinner / die Gewinnerin des Publikumspreises.

Zur Preisverleihung gibt es eine weitere Auflage der musikalischen Improvisationen. Zu den Texten der Finalistinnen und Finalisten spielen Anna Romanovská Fliegerová (Geige, Koto) und Anne-Kathrin Wagler (Klavier).


Fotos obere Reihe: Elsa Aids ©privat | Tereza Bínová ©Antonín Bína | Róža Domašcyna ©Hanka Šěnec 

Fotos untere Reihe: Nadja Küchenmeister ©Dirk Skiba | Marion Poschmann ©Frank Maedler | Yveta Shanfeldová ©Ira Shanfel

Veranstaltungsort:
Societaetstheater

An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden

Der Eintritt ist frei.

16.11.
Eintritt frei
Schreibwerkstatt

Mit Michael G. Fritz & Boris Schumatzky

Foto: Heidrun Voigt

18:00Uhr

Seit 20 Jahren betreibt der Autor Michael G. Fritz unter dem Dach des Erich Kästner Hauses für Literatur in Dresden die Schreibwerkstatt für angehende, aber auch mittlerweile gestandene Autoren. Manche haben die Werkstatt nur einige Male besucht, andere erscheinen regelmäßig und nutzen die produktive Atmosphäre des literarischen Austauschs. Es gibt Autoren und Autorinnen mit beachtlichen Einzelveröffentlichungen, die Romane, Kurzprosa, Gedichte umfassen, die bereits mit ersten Preisen bedacht worden sind. 

Die Schreibwerkstatt hat sich zu einem festen Bestandteil der Dresdner Literaturszene entwickelt. Viermal im Jahr ist sie an die Lesereihe "Sprachen machen Leute" gekoppelt, in der Autoren und Autorinnen nichtdeutscher Muttersprache vorgestellt werden, die als Gast in der Schreibwerkstatt mitwirken. In diesem Fall werden Werkstatt und Lesung von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Buchhandlung Thalia "Haus des Buches" unterstützt.

Wenn Sie an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Textprobe bis zum 06.11. per Mail an kontakt@kaestnerhaus-literatur.de.

Voranmeldung erforderlich!

Die Teilnahme ist gebührenfrei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Buchhandlung Thalia "Haus des Buches"

17.11.
8 € | 5 €

Der russisch-jüdische Erzähler lebt in Berlin, seine kranke Mutter kann er nicht mehr in Moskau besuchen, da ihm dort die Verhaftung droht. So bleiben ihm nur Telefonate mit ihrer immer leiser werdenden Stimme, Erinnerungen an ein Aufwachsen in einer gewaltvollen Diktatur und die unzähligen Geheimnisse, die am Küchentisch der Eltern erzählt wurden. Vor allem von der umtriebigen Natalia, die in Paris einst Concierge in dem Hotel war, in dem Paul Celan wohnte, und die über Celans Leben und Lieben mehr zu berichten hat, als die Forschung weiß. Überzeugend verbindet Schumatsky seine politische Verzweiflung über Russlands Krieg gegen die Ukraine und den Antisemitismus vor seiner Haustür mit Kindheitsbildern und einer persönlichen Lesart von Celans Leben, Schreiben und Tod.
 

Boris Schumatzky, geboren 1965 in Moskau, lebt seit Mitte der 1990er-Jahre als freier Autor in Berlin und München. Schumatskys Essays zum politischen Geschehen erscheinen u. a. in "taz", "ZEIT", "NZZ" und "SZ". 2025 las er auf Einladung von Philipp Tingler einen Auszug aus "Die Seine fließt ins Schwarze Meer" in Klagenfurt beim Bachmann-Wettbewerb, wo er den Deutschlandfunk-Preis gewann. Boris Schumatsky stand auf der Shortlist für den "Wortmeldungen-Literaturpreis für kritische Texte 2026". Im Residenz Verlag erschien 2016 sein politischer Essay "Der neue Untertan" und 2026 sein Roman "Die Seine fließt ins Schwarze Meer“. 

Moderation:
Michael G. Fritz

Eintritt: 8 € | 5 €

Wir bitten um Voranmeldung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Buchhandlung Thalia "Haus des Buches"

08.07.
Eintritt frei
22. Erich Kästner Rallye

"Parole Emil!" – Den Dieben dicht auf den Fersen

Foto: André Wirsing

09:00Uhr

Seit 2006 stellen immer am letzten Donnerstag vor den Sommerferien Dresdner Drittklässler ihren detektivischen Scharfsinn unter Beweis. „Parole Emil!“ lautet das Geheimzeichen der 450 Kinder, die im Rahmen der Erich Kästner Rallye auf den Spuren von Kästners Leben und Geschichten durch die Stadt ziehen und dabei Emil und der Polizei helfen, zwei Ganoven dingfest zu machen, die nicht nur Geld gestohlen haben, sondern auch noch eine Sparkasse ausrauben wollen. An diesem Vormittag bestimmen die Kinder mit ihrer Energie und Spontanität das Bild der Stadt.


Anmeldungen für die Rallye 2027 sind ab sofort über folgendes Formular möglich: https://forms.gle/VJqZsGEJ9qvXQAwGA
Anmeldeschluss ist der 31.10.2026.

 

Voranmeldung erforderlich!

Ein Kooperationsprojekt des Theaterpädagogischen Zentrums Sachsen und des Erich Kästner Hauses für Literatur